Druckansicht

"ELTERNBILDUNG" Diplomlehrgang April 2010 - Juni 2012

     

 

Die Erfahrung zeigt, dass Eltern in einer zunehmend komplexer werdenden Gesellschaft vermehrt Unterstützung und Begleitung suchen. Viele Menschen besuchen deswegen Elternbildungsveranstaltungen. Diese stärken die Kompetenz der Eltern in Erziehungsfragen, regen zum Reflektieren über Erziehung an und fördern den Erfahrungsaustausch.

Im Lehrgang „Elternbildung" des Ausbildungsinstituts werden künftige LeiterInnen solcher Veranstaltungen qualifiziert. Sie lernen, Menschen bei der Weiterentwickelung ihrer eigenen Fähigkeiten und Ressourcen zu unterstützen und sie auf dem Weg zu mehr Selbstbestimmung, Entwicklung und Entfaltung zu begleiten.

  

Der Lehrgang "Elternbildung" qualifiziert die TeilnehmerInnen zur SeminarleiterInnen und ReferentInnen im Bereich Elternbildung.

  

Sie erwerben:

  • personale und soziale Kompetenz durch Persönlichkeitsbildung
  • Fachkompetenz als ElternbildnerIn durch Reflexion und Erweiterung ihres Wissens und ihrer Erfahrung
  • Handlungskompetenz als SeminarleiterIn durch methodisch-didaktische Ausbildung
  • gruppenpädagogische Kompetenz durch Wahrnehmen und Gestalten von Gruppenprozessen, verknüpft mit Selbsterfahrung und Praxisreflexion

Ihre erworbenen Kompetenzen können Sie als

  • selbständige/r ElternbildnerIn
  • selbständige/r ErwachsenenbildnerIn
  • als ReferentIn und SeminarleiterIn einsetzen.

Wer kann teilnehmen

Kindergarten-, Hort-, KleinstkindpädagogInnen, ErzieherInnen, LehrerInnen, SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, Ehe-, Familie- und LebensberaterInnen, ausgebildete Eltern-Kind- GruppenleiterInnen und Personen mit vergleichbaren Ausbildungen.

  

Termine und Inhalte

  

Einführungs- und Entscheidungstag:

6. März 2010, 10.00-18.30        

Information über Inhalte, Ziele und Arbeitsweise des Lehrgangs

  

1. Modul: 16. - 17. April 2010

Gruppenfindung, persönlicheZiele, Kommunikation (1Teil)

  

2. Modul: 11. - 12. Juni 2010

Elternbildungskonzepte - was brauchen Eltern? Ich als ElternbildnerIn

  

Sommerwoche: 23.-27 8 2010

Meine Familiengeschichte, Lerngeschichte, Standortbestimmung

  

3. Modul: 15. - 16. Okt. 2010

Kommunikation (2. Teil) , Konfliktbearbeitung

  

4. Modul: 19. - 20. Nov. 2010

Entwicklungspsychologie Kinder und Jugend

  

5. Modul: 28. - 29. Jänner 2011

Methodik der Erwachsenenbildung, Seminardesign, Konzepterstellung

  

6. Modul: 25. - 26. März 2011

Erziehungstile und Erziehungsziele und elterliche Kompetenzen

  

7. Modul: 27. - 28. Mai 2011

Familie und soziokulturelles Umfeld

  

Sommerwoche: 22. - 26. August 2011

Meine Spiritualität, spirituelle Entwicklung und Begleitung des Kindes Werte, Ethik, Religion

  

8. Modul: 7. - 8. Okt 2011

Didaktik und Methodik der Elternbildung

  

9. Modul: 18. - 19. Nov.2011

Soziologie der Gruppe, Gruppenprozesse

  

10. Modul: 20. - 21 Jänner 2012

Leitung, Wie leite ich? Lernprozesse anregen

  

11. Modul: 23. - 24 März 2012

Medien - und Konsumerziehung, Jugend und Suchtprävention

  

12. Modul: 15. - 16. Juni 2012

Entwicklungsreport, Evaluierung, Abschluss     

  

Lehrgangsort und -zeiten

Module: Bildungshaus St. Hippolyt, 3100 St. Pölten, Eybnerstr. 5; Freitag 15:00 Uhr - Samstag 18:30 Uhr

Sommerwochen: BH St. Benedikt , 3353 Seitenstetten, Promenade 13; Mo 10:00 - Fr 18:00 Uhr

  

  

Lehrgangsleitung

  

                

Brigitte Lackner

  

Dipl. Erwachsenenbildnerin mit Schwerpunkt Elternbildung,

dipl. Montessoripädagogin und Lebens- und Sozialberaterin, Verantwortliche für die österreichweite Vernetzung der katholischen Elternbildung

  

  

  

                 

Mag.a Christa Kirchner

  

Pädagogische Beraterin beim Land Niederösterreich (Beratung, Begleitung und Unterstützung von Kindergartenteams in kommunikativen Prozessen und belastenden Situationen), Magistra  der Philosophie (Pädagogik - Heil- und Sonderpädagogik), Supervisorin  (Integrative Supervision) und Coach (ÖVS), Kindergartenpädagogin und Sonderkindergartenpädagogin, Lehrerin an Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik Didaktik und Praxis   

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ReferentInnen

  

                

Mag.a Isabella Ehart

  

Leiterin des Ausbildungsinstituts für Erwachsenenbildung St. Pölten, Feministische Theologin  

Beruflicher Werdegang: Pastoralassistentin, Krankenhausseelsorgerin und Ausbildnerin in der Krankenhausseelsorge, Geschäftsführerin des WGT (Weltgebetstag der Frauen = eine ökumenische internationale Bewegung) und der Katholischen FRauenbewegung in Österreich

Sonstige Ausbildungen: Integrative Gestaltberatung, Sakraler Tanz (G.Wosien), Kreativer Tanz (A.Reichl), Geld und Leben. Wirtschaft anders denken - ökonomisch kompetent sozial handeln (Frauenakademie der Katholischen Sozialakademie Österreich), 1960 im Weinviertel geboren  

  

   

Christine Kügerl

  

Dipl. Elternbildnerin, Dipl. Ehe-, Familien- und Lebensberaterin,

Weiterbildung in Systemischer Familienberatung und Eltern-Säuglings- und Kleinkindberatung, Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester, Geburtsvorbereiterin, Mutter von 2 Kindern

  
   

Anita Nussmüller MEd

  

Sozialpädagogin, Lehrerin, Montessori-Pädagogin, Elternkindgruppenleiterin, Referentin der Fachstelle Beziehung-Ehe-Familie der Diözese St. Pölten, ein Sohn, eine Tochter

  

  
   

Mag.a Regina Petrik-Schweifer

  

Leiterin des Ausbildungsinstituts für Erwachsenenbildung Wr. Neustadt, Elternberaterin an der Familienberatungsstelle der Caritas der Diözeses Eisenstadt, Referentin in der pädagogischen Bildungsarbeit, Moderatorin, Mediatorin und Begleiterin von Teamprozessen, geb. 1963, verheiratet, 3 Kinder

  

Leo Pöcksteiner DSA MSc

  

St. Pölten/Krems. Geb. 1961, verheiratet, Vater dreier und Großvater zweier vergnügter Kinder. Systemischer Familien- und Psychotherapeut, Dipl. Supervisor, Gewaltberater©/Gewaltpädagoge© und Erwachsenenbildung (Elternbildung) in selbständiger Praxis, Beratungstätigkeit in der geförderten Familien- und Männerberatung, Lehraufträge an der Donau-Universität Krems (Psychosoziale Beratung) und FH St. Pölten (Sozialarbeit).  www.members.aon.at/leopoecksteiner   

  

Prof. Dr. phil. Sigrid Tschöpe-Scheffler

  

Erziehungswissenschaftlerin an der FH Köln, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Forschungsschwerpunkt: Elterliche Erziehungskompetenz

  

  

                

Mag. Wolfgang Tüchler

  

Religionspädagoge, Dipl. Erwachsenenbildner, Supervisor, Coach und Organisationsentwickler.

Religionsunterricht und Beratung von SchülerInnen an einer Wiener AHS. 2004 bis 2008 Leiter des Ausbildungsinstituts für Erwachsenenbildung Wr. Neustadt.

Geb. 1965, verheiratet, 2 Kinder

  

Kosten

Einführungs- und Entscheidungstag: 30,- €

Einschreibgebühr: € 80,-

4 Teilbeträge á € 400,-

Diplomprüfungsgebühr (nach derzeitigem Stand): € 280,-

Die Aufenthalts- und Verpflegungskosten sind nicht im Seminarbeitrag enthalten.

  

Förderungsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte der website:

http://www.kursfoerderung.at

Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Ermäßigung durch das ABI möglich. Die Ermäßigung wird stufenweise gewährt.

  

Aufnahmevoraussetzungen

> Einreichung eines Lebenslaufes mit Foto bis 22. Februar

> Beschreibung ihrer Motivation zur Teilnahme am Lehrgang

> Teilnahme am Einführungs- und Entscheidungstag

> Einzelberatungsgespräch vor dem 1. Modul

  

Anmeldeschluss: 22. Februar 2010

  

Umfang und Aufbau des Lehrgangs

Der Lehrgang ist berufsbegleitend, umfasst insgesamt 359 Unterrichtseinheiten, ist 

von der Weiterbildungsakademie mit 28,5 ECTS-Punkten (+5 ECTS Diplomarbeit) zertifiziert.

Er entspricht der MARKE Katholische Elternbildung und wurde für das Gütesiegel Elternbildung des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend eingereicht.

   

Er besteht aus:

12 Seminarmodulen, 2 Sommerwochen, Peergroup-Arbeiten (im ersten Jahr), e-learning Phasen;

Hospitation, Praktikum mit Praxisbegleitung (im zweiten Jahr), Literaturstudium,

  

Anforderungen an einen erfolgreichen Lehrgangsabschluss

  • Durchgängige Anwesenheit bei allen Modulen und Sommerwochen (bei fehlenden Einheiten ist eine schriftliche Ersatzarbeit zu leisten)
  • Teilnahme an Peergroups
  • Vorliegen aller bis dahin fälligen schriftlichen Arbeiten
  • schriftlicher Nachweis der Hospitation, des Praktikums und der Praxisbegleitung
  • Planung, Durchführung und Evaluation eines erwachsenenbildnerischen Seminars
  • Erstellung einer schriftlichen Abschlussarbeit./Diplomarbeit
Dieser Lehrgang befähigt Elternbildungsangebote sowohl inhaltlich als auch methodisch-didaktisch zu planen und durchzuführen.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein staatsgültiges Diplom für ErwachsenenbildnerIn.

Ohne Diplomarbeit erhalten die AbsolventInnen ein Zeugnis bzw. eine Teilnahmebestätigung.

  

Weitere Informationen, Anmeldung

Christine Bischur,

1090 Wien, Canisiusgasse 16

T 01 317 0510 -16, -17

abi@weiterwissen.at

     

    

Kindererziehung bringt jeden Tag neue Überraschungen.

Informierte Eltern haben's leichter!

Die Website
www.eltern-bildung.at ist eine Informationsplattform des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) und bietet eine Fülle an Tipps und Wissenswertem zum Thema Elternbildung. Zu den besonderen Highlights zählen der österreichweite Veranstaltungskalender, regelmäßig stattfindende Expert(inn)enchats, Diskussionsforen, Literaturtipps und vieles mehr.